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nach dem Nationalcharakter ihrer Landsleute, bald begeistert;und Launce sah sich an der Spitze von mehr als dreißig rü-stigen Gesellen, mit ihren Aerlcn bewaffnet, und bereit, Alleszu unternehmen, was er ihnen auflegen würde.
In der Zuversicht, durch das Hinterpförtchen, welches ihmund andern Bedienten im Nothfall zur Bequemlichkeit gedienthatte, in das Schloß zu ziehen, war er nur besorgt, seinenEinzug ganz still zu halten; und empfahl seiner Schaar ernst-lich , ihr Feldgeschrci dis für den Augenblick des Angriffs zu-rückzuhaltcn. Sie waren nicht weit auf ihrem Wege nachdem Schlosse vorgerückt, als ihnen Cäcilie so außer Athemvor Eile begegnete, daß das arme Mädchen sich in Launce'SArme zu werfen genölhigt sah.
»Steh auf, Mädchen," sagte er, indem er ihr zugleichheimlich einen Kuß gab, »und laß uns hören, wie's auf demSchloß steht."
„Die gnädige Frau bittet Euch, wenn Ihr Gott und Eu-rem Herrn dienen wollet, nicht auf das Schloß zu kommen,was nur Blutvergießen veranlassen würde; denn sie sagt, derRitter Gottfried wird gesetzmäßig behandelt, und muß denAusgang abwartcn; und er ist unschuldig an dem, wessenman ihn anklagt, und er wird bei dem König und Geheimc-rath sich selbst rechtfertigen, und sie wird mit ihm gehen. Undaußerdem haben die rundköpfigcn Schurken das Hinterpfört-chen gefunden; denn zwei von ihnen sahen mich herauügehenund jagten mich; allein ich zeigte ihnen ein hübsches PaarFersen."
^ „Was ist da zu thun?" sagte Launce nachdenklich. „Dennwenn sie sich des Hinterpförtchens versichert haben, so weißder Teufel, wie wir hinein kommen."
»Alles ist am Schlosse mit Riegeln und Schließhacken be-