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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
348
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Dienstboten Bridgenorth's, und verschiedene andere Perso-nen, die sie nannte, Freunde und Anhänger derselben Sache,eine Macht versammelt hätten, um das Schloß zu über-fallen.

Der Inhalt dieser Rede, oder mit andern Worten, dieThatsache, daß Major Bridgenorth mit einer Partei auSge-gangcn war, den Ritter Peveril in seinem eignen SchlöffeMartindale anzugrcifcn, klang so erstaunlich befremdend inden Ohren dieser alten Dienstleute seines Hauses, daß sie ebensowohl unfähig waren, die Folgerungen der Debora abzu-wartcn, als sie in dem reißenden Strom ihrer Rede zu un-terbrechen. Und als sie endlich athemlos eine Pause machte,war Alles, was Ellesmere erwiedern konnte, die nachdrück-liche Frage:Bridgenorth sollte dem Ritter Peveril Trotzbieten! Ist das Weib toll?"

Einige Dienstmädchen, die während des Lärms vomSchlosse geflohen waren, stürzten in diesem Augenblicke mitmancherlei Bericht über den Vorfall in die Stube; aber allekamen darin überein, daß ein Haufen bewaffneter Männerim Besitz des Schlosses sei, und daß Major Bridgenorth denjungen Peveril zum Gefangenen gemacht und hinab nachMoultrassie-Hall geschickt habe, und zwar mit unter demBauche des Pferdes zusammcngebundenen Füßen einschändlicher Anblick und er ein so edel geborner und hüb-scher Mensch.

Launce krazte sich im Kopfe und war unschlüssig, was erthun sollte. Endlich gab er Cäcilien, einem der aus demSchlosse entflohenen Mädchen, den Auftrag, auf's Schloß zu-rückzugehen, und durch ein Feuer auf dem Leuchtthurm ihmdas Signal zum Anrücken zu geben. Hierauf ging er nachdem nahen Bergwerk, Bonadventure genannt, und suchte die