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gemacht hätte. Beide Bewohner waren in dem Häuschen, alsDebora, nachdem sie ihren Herrn »ach dem Schlosse gehengesehen hatte, mit ihrem besten Kleide angethan, nach ElleS-mere's Wohnung ging.
Die Augen der Letzteren waren so blöde, daß sie, selbstmit Hülfe der Brille, in der stattlichen und wohlbeleibtenPerson, welche hercintrat, nicht das schmächtige, wohlgebil-dete Mädchen wieder erkannte, die, im Vertrauen auf ihrgutes Aussehen und ihre geläufige Zunge, sie so oft durchUnfolgsamkeit geärgert hatte. Kurz, Debora mußte mitErröthen sich selbst bekannt machen, und als dieß geschehen,ward sie von der Tante und dem Neffen mit der aufrichtig-sten Zärtlichkeit ausgenommen.
Selbst gebrautes Bier wurde aufgesetzt, und, anstatt einergeringeren Kost, gaben einige Stucke Wildprct, die jetzt inder Schmorpfanne dampften, der starken Vermuthung Raum,daß Launce Outram, als Förster, seine eigne Küche nicht ver-gaß, wenn er die Speisekammer des Schlosses versorgte. Einbescheidener Trunk des trefflichen Doppelbiers und einigeSchnitte des schmackbaften Fleisches machten Debora baldganz heimisch vertraut mit ihren alten Bekannten.
Nachdem sie alle nöthigen Fragen gethan, und alle pas-senden Antworten erhalten, in Bezug auf die Nachbarschaftund die noch hier wohnenden Freunde, sing die Unterhaltungetwas zu stocken an, bis Debora den Kunstgriff fand, siewieder zu beleben, indem sie ihren Freunden die traurigeNachricht mittheilte, daß sie bald gefährlich dösen Neuigkeitenaus dem Schlosse entgegensetzen müßten, weil ihr gegenwär-tiger Herr, Major Bridgenorth, von gewissen hohen Perso-nen in London aufgefordcrt sei, ihnen in Verhaftung ihresalten Herrn, des Ritters Peveril, beizustehen, und daß alle