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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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Vierundzwanzigstes Kapitel.

Während Julian, von Müdigkeit übermannt und von Be-ängstigung ermattet, als ein Gefangener in dem Hause sei-nes Erbfeindes schlummerte, bereitete die Glücksgöttin seineBefreiung durch einen jener unvermutheten Schläge vor, wo-mit sie die Berechnungen und Erwartungen der Menschheitgern in Verwirrung bringt, und wie sie zu solchem Zweckseltsame Mittel ergreift, so beliebte es ihr für den gegen-wärtigen Fall keine geringere Person, als Debora zu ge-brauchen. Ohne Zweifel durch die Erinnerung an vorigeZeiten getrieben, hatte diese sich kaum in der Nähe der Scc-nen ihrer früher» Tage gefunden, als sie sich einen Besuchbei der alten Haushälterin auf dem Schlosse Martindale,Ellesmere mit Namen, vornahm, welche, lange aus demwirklichen Dienst zurückgezogen, in dem Försterhause in derWestgegend des Gehölzes, nebst ihrem Neffen Launce Outram,wohnte, und von dem Ersparten ihrer bessern Tage undeinem kleinen, ihr wegen ihres Alters und ihrer treuenDienste vom Ritter Peveril vom Gipfel auSgesetztcn Jahres-gehalt lebte.

Nun waren Ellesmere und Debora ehedem keineswegsauf so freundschaftlichem Fuß gewesen, als diese Eile, sie zubesuchen, würde vermuthen lassen. Aber die Jahre hattenDebora vergessen und vergeben gelehrt, oder vielleicht hattesie keine scheinbare Abhaltung, unter dem Vorwände einesBesuchs bei der Ellesmere, beiläufig zu sehen, was die Zeitan ihrem allen Verehrer, dem Förster, für Veränderungen