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räumung der Beschuldigung, die er doch als einigermaßenwohl gegründet suhlte, angenommen wissen wollte. „WelcheGründe habt Ihr zu einer solchen Behauptung?"
„Wird es zum Beweise meiner genauen Kenntniß EuresGeheimnisses hinreichen," antwortete Bridgenorth, „wenn ichEuch die letzten Worte wiederhole, welche die Gräfin zu Euchsprach, als Ihr das Schloß der Ketzerin verließet? So sprachsie: „Ich bin eine verlassene Wittwe, welche der Kummerselbstsüchtig gemacht hat."
Peveril stutzte, denn dieß waren die eigenen Worte derGräfin; aber er faßte sich sogleich, und crwiedcrte: „Ver-halte es fich mit Eurer Kenntniß, wie es wolle, ich leugnedoch Alles standhaft ab, so fern es irgend eine Schuld ausMich bringt. ES gibt keinen Menschen, der einer treulosenGesinnung oder eines verräthcrischen Plans weniger schul-dig wäre. Was ich für mich selbst sage, das will ich auch,nach meinem besten Wissen, in Hinsicht der edlen Gräfinsagen und behaupten, der ich für meine Erziehung verpflich-tet bin."
„So gehe denn in deiner Hartnäckigkeit zu Grunde!"sagte Bridgenorth, wandte sich schnell um, und verließ dieKammer, und Julian hörte ihn die enge Treppe hinabeilen,als wenn er seinem eignen Entschlüsse nicht traute.
Mit schwerem Herzen, doch mit dem Vertrauen auf eineallwaltende Vorsehung streckte fich Peveril auf sein Lagernieder.