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weichste, aber Unschuld schläft so gut auf Stroh, als aufFlaumfedern "
„Betrübniß, Herr Major," antwortete Julian, „findet aufkeinem von beiden Ruhe. Allein, sagt mir doch — denn Ihrscheint eine Frage von mir zu erwarten — was wird dasSchicksal meiner Eltern sein, und warum trennt Ihr michvon ihnen?"
Bridgenorth wies, statt der Antwort, mit dem Finger ausdas Zeichen des Pulvers in seinem Erficht.
„Das," sagte Julian, „ist nicht der wahre Grund EuresVerfahrens gegen mich. Es ist nicht möglich, daß Ihr, derIhr Soldat gewesen und ein Mensch seid, über meinen Ver-such zur Vertheldigung meines Vaters betroffen oder unwil-lig seid. Ueber Alles aber könnet Ihr nicht glauben, und ichmuß hinzusetzen, glaubet Ihr auch wirklich nicht, daß ich meineHand gegen Eure Person erhoben haben würde, wäre nurein Augenblick Zeit zum Wiedererkennen gewesen."
„Ich mag das Alles zugeben," sagte Bridgenorth, „aberwas gewinnet Ihr damit in meiner guten Meinung, oder inHinsicht der Leichtigkeit, womit ich Euch das Unrecht verge-ben kann, das Ihr an mir verüben wolltet? — Ihr seid inHaft bei mir, als einer Magistratsperson, angeklagt der Be-günstigung des abscheulichen, blutigen und heidnischen An-schlags zur Errichtung des Pabstthums, der Ermordung desKönigs, und der allgemeinen Niedermetzelung aller echtenProtestanten."
„Und aus welchen Gründen darf mich Jemand eines sol-chen Verbrechens beschuldigen?" sagte Julian. „Ich habekaum von dem Complot gehört, außer etwa auf dem Wegedes gemeinen Gerüchts, welches, weil es von sonst nichts