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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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men dessen zu belauschen, der seine Blicke so auf sich gezo-gen batte.

Während eines sehr langen Tischgebets, welches einer vonder Gesellschaft sprach, bemerkte Julian, daß jener Mann mitacht puritanischer Ehrerbietung zuhörte. Seine Augen wa-ren ew.porgerichtet, und sein ungeheurer Hut, mit einem hohenKopf und breitem Rande, in beiden Händen vor sich gehal-ten, stieg und fiel mit dem Tone der Stimme des Sprechen-den. Doch als das leichte Geräusch stattfand, welches dasSetzen der Stühle u. dgl. begleitet, wenn man sich zur Tafelsetzt, begegnete Julians Auge dem Blicke des Fremden, ausdessen Augen nun ein Ausdruck spöttischer Laune und Ver-achtung leuchtete, welcher ein inneres Belächeln der Ernst-haftigkeit seines gegenwärtigen Benehmens zu verrathenschien.

Julian suchte seinen Blick wieder aufzufaffen, um sich zuüberzeugen, daß er sich nicht über die Bedeutung dieses flüch-tigen Ausdrucks geirrt hätte, aber der Fremde gab ihm keineweitere Gelegenheit dazu. Er hätte durch den Ton seinerStimme entdeckt werden können, aber der Fremde sprach we-nig, und nach der Sitte der ganzen Gesellschaft nur leise.

Wenn dieß aber wirklich derselbe Ganleffe war, mit wel-chem Julian am verflossenen Abend sich in Gesellschaft befun-den, und welcher sich der Fähigkeit gerühmt hatte, jede ebenbeliebige Rolle zu spielen, was konnte die Absicht seiner ge-genwärtigen Verkleidung sein? Er war, wenn man seinenWorten glauben durste, ein Mann von einiger Bedeutung,der es wagte, der Gefahr jener Offiziere und BerichterstatterTrotz zu bieten, vor welchen damals alle Stände zitterten;auch würde er, wie Julian meinte, sich wahrscheinlich nichtohne irgend einen wichtigen Zweck einer solchen Maske, wie

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