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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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in Trauer sein hageres, eingeschrumpftes und runzliges Ge-sicht im Zimmer, und meldete mit einer Stimme, die mehreiner Todtenglocke, als dem Herold eines Gastmahlö glich,daß im Nebenzimmer Erfrischungen aufgetragen wären. Brid-genorth ging, mit feiner Tochter auf der einen, und der obenbezeichneten Dame auf der andern Seite, ernst voran, undführte selbst seine Gesellschaft, die ihm mit wenig Rücksichtauf Ordnung und Ceremonie folgte, in das Speisezimmer,wo ein nahrhaftes Abendessen angerichtet war.

So wurde Peveril, ob er gleich nach den gewöhnlichenGesetzen des Anstands auf den Vortritt einigen Anspruch hatte,unter den Letzten gelassen, die das Zimmer verließen, und erhätte gar den Nachzug beschlossen, wenn nicht einer von denGästen, der selbst zurückgeblieben war, sich verbeugt, und demjungen Peveril den Vorrang in der Gesellschaft abgetretenhätte, den sich Andere angemaßt hatten.

Dieser Zug von Höflichkeit bewog Julian natürlich, ge-nauer zu forschen, wer ihm diese Artigkeit erwies; und erstutzte, als er unter dem niedergedrückten Sammetkäppchenund über den kurzen Kragenbändern das Angesicht Ganlesse's,wie er sich nannte, seines Gesellschafters vom vorigen Abend,entdeckte. Er betrachtete ihn immer wieder von Zeit zu Zeit,besonders als sich alle an die Tafel gesetzt hatten, wo dießohne Verletzung des Anstands eher thunlich war. Erst wankteer in seinem Glauben, und war sehr geneigt, die Wahrheitseiner Vermuthung zu bezweifeln, denn der Unterschied derTracht war so groß, daß er das Ansehen beträchtlich verän-derte, und die Züge selbst, weit entfernt, etwas Ausgezeich-netes oder Interessantes zu haben, waren alltäglich. Aberder Eindruck auf seine Seele erneute und verstärkte sich, biser sich entschloß, mit besonderer Aufmerksamkeit das Beneh-