und ein so eifriges Gespräch mit i-r anknüpste, daß Alexiewohl zu entschuldigen war, wenn sie den Kopf nicht empor-richtete, oder nach Niemand weiter in der Gesellschaft sichumsah.
Ihr Vater that eine Frage an sie, auf die sie zu antwor-ten genöthigt war; nämlich wo Debora wäre.
„Sie ist bald nach Sonnenuntergang ausgegangcn," ant-wortete Alexie, „um einige alte Bekannte in der Nähe zu be-suchen, und ist noch nicht wieder zurück."
Bridgenorth ließ in der Miene seinen Unwillen merken,und nicht zufrieden damit, erklärte er seinen bestimmten Ent-schluß, daß dieselbe nicht länger ein Mitglied seiner Familiebleiben sollte. „Ich will," sagte er laut und ohne auf dieAnwesenheit der Gäste Rücksicht zu nehmen, „solche Personen,und nur solche um mich haben, welche sich in den nüchternenund sittsamen Gränzcn einer christlichen Familie zu haltenwissen- Wer mehr Freiheit verlangt, muß uns verlassen, daer nicht zu uns gehört."
Ein tiefes, nachdrückliches, summendes Geräusch verrielhdie Billigung der Anwesenden, und schien die Entlassung derunglücklichen Wärterin zu entscheiden, die, wie nun entdecktworden, über die Gränzen hinausgeschwcift war. Selbst Pe-veril, ob er gleich bei seiner früheren Bekanntschaft mit Alcxienbeträchtliche Vortheile aus der intcressirten, geschwätzigen Fraugeerntet hatte, mußte ihre Entlassung billigen; so sehr wünschteer, daß Alexie, in der Stunde der Verlegenheit, die baldkommen könnte, durch das entschlossene Benehmen und denRath einer Person ihres Geschlechts von bessern Sitten undunzweideutigerer Rechtschaffenheit, als Debora besaß, wohl-thätig unterstützt würde.
Fast sogleich nach dieser Eröffnung zeigte ein DienstbotePweril. 22