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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
335
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von Eurer Bekanntschaft wissen sollten. Daher seid klug, undverhaltet Euch als Fremde gegen einander."

Julian und Alexie tauschten gegenseitig Blicke, als sich ihrVater von ihnen abwandte» und mit einem Lichte, das imVorsaale stand, sie zu den Zimmern führte. Es lag wenigTrost in diesem Austausch der Blicke, denn das Traurige inAlericns Miene war mit Furcht vermischt, und auf Julianstrübem Gesicht verrieth sich ein ängstliches Gefühl des Zwei-fels. Auch waren diese Blicke nur flüchtig; denn Alerie sprangauf ihren Vater zu, nahm ihm das Licht aus der Hand, undging vor ihm her, um Beide in das große eichene Zimmer zuführen, worin, wie früher erwähnt worden, Bridgenortb dieStunden der Niedergeschlagenheit nach dem Tode seiner Frauund feiner Familie zugebracht hatte. Es war jetzt, wie zumEmpfang einer Gesellschaft, erleuchtet, und mehrere Personen,nach der Sitte der Puritaner jener Zeit gekleidet, waren da-rin versammelt.

Julian warf erst nur flüchtige Blicke auf die Reihe ernst-hafter und finsterer Gesichter, aus welchen diese Gesellschaftbestand, die es vielleicht aufrichtig meinten mit ihren An-sprüchen ans eine höhere Reinheit des Betragens und derSitten, bei welchen aber dieser hohe Ruhm durch eine über-triebene Strenge in Kleidung und Benehmen etwas beschränktwurde. Ihre Kleidung war gleichförmig, ein schwarzer Man-tel und ein steif und dicht anliegendes Wams, ohne Besetzungoder irgend eine Stickerei, schwarze niederländische Beinklei-der und Strümpfe, und eckig auslaufende Schuhe mit großenvon Serscheband gemachten Rosen. Einige hatten große weiteStiefeln von Kalbleder, und fast jeder war mit einem langenRapier umgürtet, welches an ledernen Riemen um einen ein-fachen Gurt von Büffel- oder schwarzem Leder hing. Ein