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sie, — „wir sind unschuldig — und wir sind in Gottes Hän-den. Dieser Gedanke sei unser bester Trost und Schutz."
Bridgcnorth gab nun Julian ein Zeichen, ihm zu folgen,und dieß that er, begleitet oder vielmehr geführt von den zweiWachen, die ihn zuerst entwaffnet hatten. Als sic aus demZimmer gekommen waren, und an der Thüre des auswendi-gen Saals sich befanden, fragte Bridgcnorth Julian, ob ersich als von seinem Ehrenwort gebunden betrachten wolle; indiesem Falle würde er ihn aller andern Sicherheitsmittel ent-heben, sein eignes Versprechen ausgenommen.
Julia» Peveril, der sich nicht enthalten konnte, von demgünstigen und gar nicht rachsüchtigen Benehmen eines Man-nes, dessen Leben er so eben angegriffen hatte, Etwas zuhoffen, antwortete ohne Bedenken, daß er sein Ehrenwort aufvierundzwanjig Stunden geben wollte, weder durch Gewaltnoch durch Flucht seine Befreiung zu versuchen "
„Das ist klug gesprochen," antwortete Bridgcnorth; „dennseid versichert, wenn Ihr auch Blutvergießen veranlaßtet,Eure äußersten Anstrengungen würden Euren Eltern dochkeinen Dienst leisten- — Pferde her — Pferde in den Hof-raum!"
Als sie aufgestiegen waren, und langsam nach dem äußernThore des Hofes ritten, sagte Bridgcnorth zu ihm: „NichtJedermann würde bei nächtlicher Reise, und ohne Beistand,so ohne Zurückhaltung sich einem jungen Hitzkopf anvertrauen,der nur vor Kurzem sein Leben angegriffen hat."
„Herr Bridgcnorth," sagte Julian, „ich könnte Euch auf-richtig sagen, daß ich Euch zu der Zeit nicht kannte, als ichmein Gewehr gegen Euch richtete; aber ich müßte auch hin-zusetzen, daß die Ursache, warum ich es gebrauchte, selbst wennich Euch gekannt hätte, wenig Ehrerbietung für Eure Person