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im Allgemeinen sprach, so hat er auch das Oberhaus mit Ver-achtung behandelt."
„O ihr Nichtswürdigen," sprach der Ritter Gottfried Pe-veril, „deren ganzes Leben eine Lüge — und deren täglichesBrod Meineid ist — wollt ihr meine Worte verdrehen, so-bald sie kaum über meine Lippen gegangen sind? Ich sageeuch, das Land ist eurer herzlich satt; und sollten die Eng-länder zu ihrer Besinnung kommen, so würden Kerker undPranger noch zu gut sein für so niederträchtige Blutsauger.Und nun, Herr Bridgenorth, tbut Euer AergsteS; denn ichwill meinen Mund nicht zu einem einzigen Worte mehr auf-thun, so lange ich in der Gesellschaft solcher Schurken bin."
„Vielleicht wäre es besser gewesen, Ritter Gottfried," ant-wortete Briogenorth, „wenn Ihr diesen Entschluß etwas frü-her gefaßt hättet — die Zunge ist ein kleines Glied, aber sierichtet viel Böses an. — Ihr, Junker Julian, beliebt mir zufolgen, und zwar ohne Gegenvorstellung und Widerstand;denn Ihr müßt wissen, daß ich Zwangsmittel in meiner Ge-walt habe."
Julian sah allerdings nur. zu gut ein, daß ihm keine andreZuflucht blieb, als sich höherer Gewalt zu unterwerfen; aberehe er das Zimmer verließ, kniete er nieder, um seines Va-ters Segen zu empfangen, welchen der alte Mann nicht ohneeine Thräne im Auge und mit den nachdrücklichen Wortenihm ertheilte: „Gott segne dich, mein Kind, und halte dichgut und treu gegen Kirche und König, was für ein Windauch böses Wetter bringen möge."
Seine Mutter war nur vermögend, ihre Hand auf seinenKopf zu legen unv ihn mit leiser Stimme zu bitten, nichtrasch oder ungestüm in irgend einem Versuch zu ihrer Ret-tung zu verfahren. „Wir sind unschuldig, mein Sohn," sagte