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bewiesen haben könnte. Jetzt kenne ich Euch, und habe we-der Tücke, gegen Eure Person, noch für die Freiheit einesVaters zu fechten. Uebcrdieß habt Ihr mein Wort, undwann hätte ein Peveril das gebrochen?"
> „Ja," antwortete Bridgenorth, „ein Peveril — ein Pe-
veril vom Gipfel! — ein Name, der lange, wie eine Kriegs-trowpete, im Lande erschollen ist, der aber nun vielleicht sei-nen letzten lauten Ton hat hören lassen. Seht zurück, jungerMann, auf die dunkeln Thürme von Eures Vaters Hause,die sich so stolz über der Anhöhe erheben, als sich die Besitzerüber die Söhne ihres Volks erhoben. Denkt an Euren Va-ter, — einen Gefangenen — an Euch selbst, gewissermaßeneinen Flüchtling — an Euer erloschenes Licht — Eure ver-fallene Herrlichkeit — Eure zertrümmerten und verarmtenBesitzungen. Denkt, daß die Vorsehung das Schicksal desPeveril'schcn Geschlechts einem Manne in die Hand gegebenhat, den Ihr, in Eurem aristokratischen Stolze, für einenplcbeischcn Glückspils hieltet. Bedenkt dieß; und wenn IhrEuch wieder Eurer Ahnen rühmt, so bedenket, daß, wer denNiedrigen erhebt, auch den Hochmüthigen erniedrigen kann."
Julian sah wirklich einen Augenblick mit schwellendemHerzen auf die schwach hervorschimmernden Thürme seinesväterlichen Herrensitzes, auf welche, mit langen Schattender Thürme und der Bäume vermischt, das Mondlicht fiel.Aber indem er traurig die Wahrheit von Bridgenorth's Be-merkungen anerkannte, fühlte er doch Unwillen über dessenunzcitigen Triumph. „Wenn das Glück dem Verdienste ge-folgt wäre," sagte er, „so würden das Schloß Martindaleund der Name Peveril ihrem Feinde keine Gelegenheit zuseiner eiteln Prahlerei gegeben haben. Aber die, welche hochauf dem Rade des Glücks gestanden haben, müssen durch seine