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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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Herr Bridgenorth," fiel Lady Peveril ein,was für eineRache auch immer Euch Euer Gewissen an meinem Mannezu nehmen erlauben mag, ich, die ich einiges Rechthabe, Mitleidcn von Euch zu erfahren (denn ich bedauerteEuch auf das Aufrichtigste, als die Hand des Himmels schwerauf Euch lag) ich flehe Euch au, verwickelt nicht meinenSohn in unfern gemeinschaftlichen Untergang! Lasset dieVernichtung des Vaters und der Mutter, nebst dem Falleunsers alten Hauses, Eurer Rache für jedes Unrecht ge-nügen, das Ihr von meines Mannes Händen erlitten habenmöget."

Schweig du stille, Hausmutter," sagte der Ritter;dusprichst wie eine Thörin; und mische dich nicht in Sachen, diedich nicht angehen. Unrecht aus meinen Händen? Derfeige Bube hat immer nur zu viel Recht erfahren. Hält' ichden Hund tüchtig ausgepcitscht, als er mich zuerst anbellte,so wäre die feige Memme nun zu meinen Füßen gekrochen,anstatt auf meine Kehle los zu stürzen. Aber wenn ich durchdiesen Vorfall hindurch komme, wie ich durch schlimmeresWetter gekommen bin, so will ich alte Zechen bezahlen, sogut's noch gehen will."

Ritter Peveril," erwiederte Bridgenorth,wenn die Ge-burt, deren Ihr Euch rühmet, Euch gegen bessere Grundsätzeverblendet, so hätte sie Euch wenigstens Höflichkeit lehren kön-nen. Worüber beklagt Ihr Euch? Ich bin eine obrigkeitlichePerson, und ich vollziehe einen VerhaftSbcfebl, der mir vonder ersten Obergewalt des Staats zugefertigt ist. Ich binauch ein Gläubiger von Euch, und das Gesetz gibt mir dieMacht, mein Eigenthum aus den Händen eines unvorsichtigenSchuldners wieder zu erlangen."

Ihr eine obrigkeitliche Person!" sagte Ritter Peveril;