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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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richten will, soll keinen von Lebenden haben, und so macht's,wie's Euch gefällt; wollt Ihr aber meinem Rath folgenzugeschloffen, zugeriegelt er mag ein andres Quartier su-chen das ist mein Rath."

Ich verlange nichts von Euch, Freund," sagte Peveril,sondern will nur wissen, wie cs um Ritter Peveril und seineFrau steht."

Ach gütiger Gott! ach gütiger Himmel!" war die ein-zige Antwort, die er von der Wirtbin erhielt, und die Un-terredung zwischen ihr und dem Kammerdiener fing nun wie-der an, aber so leise, daß er fie nicht mehr verstehen konnte.Am Ende sprach der Kammerdiener Matthäus laut, und ineinem gebieterischen Tone:Wir öffnen zu dieser Nachtzeitkeine Thüren, denn es ist wider den Befehl des Richters, undkönnte uns unser Privilegium kosten, und was das Schloßbetrifft, so liegt die Straße vor Euch, und ich denke, Ihrwerdet fie so gut wissen, als wir."

Und ich kenne Euch," sagte Peveril, wieder sein ermat-tetes Pferd besteigend,als einen undankbaren Flegel, denich bei erster Gelegenheit tüchtig durchprügeln lassen will."

Auf diese Drohung machte Matthäus keine Erwiederung,und Peveril hörte ihn sogleich das Zimmer verlassen, nach-dem einige ernsthafte Worte zwischen ihm und der Wirthingewechselt worden waren.

Ungeduldig über diesen Aufenthalt und über die schlimmeVorbedeutung, die in den Reden und dem Betragen dieserLeute lag, und nachdem er sein Pferd, das sich entschiedenweigerte, einen Schritt weiter zu thun, vergebens gespornthatte, stieg Peveril noch einmal ab, und war im Begriff,ungeachtet der großen Unbequemlichkeit der hohen Reiterstie-feln, die eine solche Last im Gehen machen mußten, seinen