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dahin gegangen, wo er zu Niemand kommen kann; aber ohneZweifel werden wir alle zu ihm gehen, wie Matthäus, derKammerdiener, sagt."
„Er ist also todt?" sagte Julian. „Das betrübt michaußerordentlich."
„Todt, sechs Monate und drüber, Herr Julian, und dasist eine lange Zeit für eine verlassene Frau, wie Kammer-diener Matthäus sagt."
„Gut, öffnet die Thüre, oder laßt sie den Kammerdieneröffnen; ich brauche ein frisches Pferd, und möchte wissen, wiecö aus dem Schlosse steht."
„Auf dem Schlosse — ach gütiger Himmel! — Kammer-diener — Matthäus Kammerdiener — höre einmal!"
Der Kammerdiener Matthäus war offenbar nicht weitentfernt, denn er antwortete sogleich auf ihren Ruf; undPeveril konnte, da er dicht an der Thüre stand, sie mit ein-ander heimlich sprechen hören, und größtcntheils verstehen,was sie sagten.
„Nun rathet mir, wenn Ihr ein Mann seid, Kammerdie- -ner Matthäus," sprach die Wittwe, „denn ich sage kein Wortmehr, wenn hier nicht Junker Julian selbst ist; und erbraucht ein Pferd, und was noch sonst, als wäre noch Alles,wie es war."
„Ei, Frau, wenn Ihr Rath nehmen wollt," sagte der Kam-merdiener, „so fertigt ihn ab — laßt ihn fortziehen, so weitihn seine Stiefeln tragen. Hier ist nicht der Ort, sich dieFinger in andrer Leute Brühe zu verbrennen."
„Das ist wohl gesprochen, wahrlich," antwortete die Frau,„aber wir haben ihr Brod gegessen, und wie mein armerMann zu sagen pflegte —"
„Nein, nein, Frau, wer nach dem Rath der Tobten sich