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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
314
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langsam und widerstrebend ihn trug, war verlassen und leer,und kaum ein Licht schimmerte aus einem Fenster, ausgenom-men aus dem Gitterfenster der Schenke, aus welchem ein Hel-les Licht schien, und mehrere Stimmen in lärmender Fröh-lichkeit gehört wurden.

Vor dieser Schenke machte das müde Pferd, durch In-stinkt getrieben, so plötzlich Halt, daß der Reiter, trotz seinerEile, cs am besten fand, abzusteigen, in der Hoffnung, vonRobert Raine, dem Gastwirt- und alten Unterthan seinesHauses, sogleich mit einem frischen Pferd versorgt zu werden.Er wünschte auch, seine Besorgnisse durch Erkundigung nachdem Stande der Dinge im Schlosse zu mindern , als er mitBefremden aus der Schenkstube einen wohlbekannten republi-kanischen Gesang erschallen hörte.

Irgend eine seltsame Revolution mußte, wie Julian nunmerkte, sowohl im Dorfe als in dem Schlosse stattgefundenhaben, und ohne zu wissen, inwiefern es rathsam sein möchte,sich unter die unfreundlichen Schwärmer zu drängen, ohneMacht, ihren Uebermuth zurückzutreiben oder zu züchtigen,führte er sein Pferd zu einer Hinterthüre, welche, wie er sichbesann, mit des Wirthes Zimmer in Verbindung stand, ent-schlossen, bei ihm über dew Zustand der Dinge auf demSchlosse insgeheim Erkundigung einzuziehen. Er klopfte ver-schiedene Mal, und rief eben so oft mit ernster, aber ge-dämpfter Stimme den Namen Roger Raine. Endlich ant-wortete eine weibliche Stimme mit der gewöhnlichen Frage :Wer ist da?"

Ich bin es, Frau Wirthin, Julian Peveril schickt Eu-ren Mann sogleich zu mir "

Ach, gütiger Himmel, Herr Julian, wenn Ihr es wirk-lich seid Ihr müßt wissen, mein armer, guter Mann ist