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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
311
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der» Schlage, und ich wollte Euch nicht nur dienen, sondernselbst wünschen, Ihr gehörtet mir ganz zu."

Julian betrachtete diesen sonderbaren Mann genau, alser so sprach. Seine Gestalt war gering und unansehnlich,auch hatte er sehr gewöhnliche Züge, ausgenommen die Blitzeseines scharfen, grauen Auges, welches, in seinem sorglosenund stolzen Blicke, der hochmüthigen Ueberlegenheit entsprach,die der Fremde in seiner Unterredung annahm. Erst nacheiner flüchtigen Pause antwortete Julian:Könnt Ihr Euchwundern, Herr Ganlefse, daß ich in meinen Umständenwenn sie Euch wirklich bekannt sind eine unnöthige Ver-traulichkeit über die Angelegenheiten, die mich hiehcr geru-fen haben, ablehnen, oder die Gesellschaft eines Fremdenausschlagcn sollte, der keine Gründe angibt, warum er dieweinige sucht?"

Haltet es, wie cs Euch beliebt, junger Mann," sagteGanlefse,aber bedenkt in der Folge, daß Euch ein vortbeil-hafter Antrag gemacht wurde; nicht einem Jeden würde ichihn gemacht haben. Wenn wir uns nachher in andern undschlimmcrn Verhältnissen wieder treffen sollten, so schreibt esEuch selber, und nicht mir zu."

Ich verstehe Eure Drohung nicht," antwortete Peveril,wenn wirklich hierin eine Drohung liegt. Ich habe nichtsBöses getvan ich fühle keine Furcht und ich kann, imgewöhnlichen Verstände, nicht begreifen, warum ich dafür lei-den sollte, daß ich mein Zutrauen einem Fremden verweigere,der zu verlangen scheint, daß ich mich blindlings seiner Lei-tung überlasse"

So lebet denn wohl, Ritter Julian vom Gipfel mögebald geschehen, was geschehen muß!" sprach der Fremde, in-