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Zweiundzwanzigstes Kapitel.
Als Julian am nächsten Morgen erwachte, fand er es,weil die Uebrigen noch schliefen, am gerathcnsten, die Gele-genheit zu benützen, von Männern loszukommcn, mit denenihn der Zufall wider seinen Willen zusammengesührt hatte,und deren Gesellschaft gefährlich sein konnte. Er ging hinab,führte sein Pferd heraus, und ipollte eben aufsteigen, alseine Hand seinen Mantel faßte, und die Stimme Ganlesse'srief: „Wie, Herr von Peveril, ist das Eure ausländische Le-bensart? oder habt Ihr in Frankreich gelernt, auf Französischvon Euren Freunden Abschied zu nehmen?"
Julian fuhr zurück, wie von Schuld betroffen, ob ihngleich eine augenblickliche Ueberlcgung versicherte, daß er sichweder vergangen hatte, noch in Gefahr war. „Ich wollteEuch nicht stören," sagte er, „ob ich gleich schon an EurerStubent-üre war. Ich dachte, der Schlaf werde Euch undEurem Gefährten lieber sein, als leeres Cercmoniell; undda meine Angelegenheiten mich früh zu reisen nöthigen, sohielt ich cs für's Beste, ohne Abschied abzureiscn. Ich habeein Geschenk für meinen Wirth zurückgelassen."
„Es war unnöthig," sagte Ganleffe; „der Schurke ist schonübermäßig bezahlt. — Aber seid Ihr nicht zu voreilig, inEurem Plan, abzureisen? Meine Einsicht sagt mir, JunkerJulian Peveril thäte besser, wenn er mit mir geradezu nachLondon reiste, als, zu welchem Zweck es sei, sich seitwärtswendete. Ihr könnt schon sehen, daß ich keine gewöhnliche,sondern eine Hauptperson bin. Aber Ihr seid von einem an-