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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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trägliche Gewerbe eines Angebers treiben sollte. Freilichnahmen solche Personen jede Gestalt an, die ihnen das Zu-trauen ihrer ausersehenen Schlachtopfer gewinnen konnte;doch glaubte Julian in dem Benehmen dieses Mannes eineunbekümmerte Offenheit zu entdecken, die er mit Aufrichtigkeitim gegenwärtigen Falle zu erwiedern sich nicht enthaltenkonnte. Er antwortete daher nach kurzer Ueberlegung:Ichnehme Euren Vorschlag an, wiewohl ich dadurch vielleicht einunvorsichtiges Zutrauen beweise."

Und wie ist's denn mit meinem Zutrauen gegen Euch?"sagte der Fremde;Ist nicht unser Zutrauen wechselseitig?"

Nein; vielmehr das Gegentheil. Ich weiß nichts vonEuch; da aber Ihr mich als Julian Pcvcril kennt, so wiffftIhr, daß Ihr mit mir in völliger Sicherheit reisen könnet."

Den Teufel auch!" antwortete sein Gesellschafter.Ichreise mit derselben Sicherheit, als bei einer angezündeten Pe-tarde, die alle Augenblicke loüspringen kann. Seid Ihr nichtder Sohn Peverils vom Gipfel, und kommt Ihr nicht vonder papistischcn Gräfin von Derby, und bringt, so viel ichweiß, ein ganzes Heer Manenser in Eurer Tasche, mit vollerAusrüstung an Waffen, Munition, Gepäck und einem ZugFeldartillerie?"

Ich wäre wohl nicht so schlecht berittensagte Julianlachend,wenn ich eine solche Last mit mir führte. Aber nurimmerfort, mein Herr. Ich sehe, ich muß auf Euer Zutrauenwarten, bis Ihr es schicklich findet, es mir zu schenken; dennIhr seid mit meinen Angelegenheiten schon so gut bekannt,daß ich Euch nichts zur Erwiederung dagegen bieten kann."

Also vorwärts," sagte sein Gefährte;gebt Eurem Pferdeden Sporn, wir sind nun nicht über einen Feldweg mehr vomWirthshause entfernt."