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ich biete keinen Rath an — ich sage nur — cs wäre klug,wenn Ihr Rath suchtet "
„Und von wem, oder wo kann ich ihn erhalten?" sagtePeveril. „Ich wandere, wie Einer im Traume, in dieseröden Gegend; so viel haben wenige Monate verändert. Ichtreffe einen Fremden, der, wie cs scheint, mit meinem Namenund meinen Angelegenheiten wohl bekannt ist, sich erst an michhängt, ich mag wollen oder nicht, und hernach mir die Eröff-nung seines Geschäfts verweigert, während er mich mit denseltsamsten Beschuldigungen bedroht."
„Hält' ich solche Niederträchtigkeit im Sinne gehabt," ant-wortete der Fremde, „glaubt mir, ich wurde Euch nicht denFaden meiner Intrigue in die Hand gegeben haben. Aberseid klug und geht mit mir weiter. Hier ist ganz nahe einkleines Wirthshaus, wo wir, wenn Ihr der Versicherung ei-nes Fremden traut, ganz sicher schlafen werden."
„Doch war't Ihr ja selbst nur vor Kurzem besorgt, be-merkt zu werden;" sagte Peveril; „und wie könnt Ihr in die-sem Falle mich beschützen?"
„Ha! was Topham und seine paar Nachtculen betrifft, somuffen sie sich an eine andere und bessere Beute halten, alsich sein würde."
Peveril konnte sich nicht enthalten, die leichte und zuver-sichtliche Gleichgültigkeit zu bewundern, womit der Fremdesich über alle gefährlichen Umstände hinweg zu setzen schien,und nach schneller Ueberlegung der Verhältnisse kam er zu demEntschlüsse, wenigstens diese Nacht mit ihm noch Gesellschaftzu machen, und, wo möglich, zu erforschen, wer er eigentlichwäre, und welcher Partei im Staate er anhinge. Die Kühn-heit und Freiheit seiner Sprache schien sich schwerlich damitzu vertragen, daß er das gefährliche, doch um diese Zeit ein-
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