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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
305
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stärken, und zu erbauen, und zu befruchten, Jeden unter demzerstreuten Häuslein, wer noch an der Wahrheit fcsthält.Was sagt Ihr dazu, mein Herr?"

Ich bewundere Eure Gewandtheit, und könnte zu ande-rer Zeit daran Unterhaltung finden. Doch wir sind nun fastaus dem engen Wege, der uns für diese halbe Stunde zuGesellschaftern gemacht hat. Um Eure fernere Gesellschaft zuvermelden, will ich auf dieser Landstraße mich links wenden,und wenn Ihr mir folgt, wird es auf Eure Gefahr geschehen.Ihr seht, ich bin gut bewaffnet, und Ihr werdet einen un-gleichen Kampf haben."

Nicht ungleich," erwiederte der Fremde,weil ich meinenbraunen Zelter habe, mit dem ich nach Belieben reiten kann,und diesen Text (er zog bei diesen Worten eine Pistole ausdem Busen), der auf den Druck des Zeigefingers eine sehrüberzeugende Lehre gibt, und alle vermeinte Ungleichheit vonJugend und Stärke ausgleichen kann. Jndeß wollen wir kei-nen Streit haben der Sumpf liegt vor uns nehmetIhr Euren Weg dahin ich nehme den andern."

Ich wünsche Euch gute Nacht, mein Herr," sagte Peverilzu dem Fremden.Ich bitte um Vergebung, wenn ich Euchin Etwas falsch beurtheilt habe; aber die Zeiten find gefähr-lich, und eines Menschen Leben kann von der Gesellschaft ab-hangen, in der er reiset."

Es ist wahr," sagte der Fremde,aber in Eurem Falleist die Gefahr schon übernommen, und Ihr solltet ihr zu wi-derstehen suchen. Ihr seid in meiner Gesellschaft lange ge-nug gereist, um ein hübsches Stück des papistischen Complotszu errathen. Was werdet Ihr für Augen machen, wenn Ihr,in stattlichem Foliosormat, herauskommen sehet die ErzählungSimon Canter's, sonst Stephan Ganleffe genannt, betreffend

Peveril. 20