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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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»Ihr scheint ein Mann von scharfem Beobachtungsgcistezu sein, mein Herr, und solltet, mein' ich, wobt gefunden ha-ben, daß man, in der gegenwärtigen argwöhnischen Zeit, ge-gen Fremde zurückhaltend sein muffe. Ihr kennt mich nicht,und seid mir gänzlich unbekannt. Es gibt wenig Stoff zumGespräch für uns, wenn wir nicht die allgemeinen Gegenständedes Tages besprechen wollen, welche nur Keim zum Streitzwischen Freunden, und noch mehr zwischen Fremden in sichenthalten. Zu jeder andern Zeit würde mir ein verständigerGesellschafter auf meinem einsamen Ritt höchst willkommengewesen sein; aber jetzt"

»Jetzt!" fiel ihm der Fremde in die Rede, »Ihr gleichtden alten Römern, bei denen Iwstis einen Fremden und einenFeind bedeutete. Ich will daher nicht länger ein Fremdersein. Mein Name ist Ganlesse ich bin von Profession einrömischkatholischer Priester und reise hier in Furcht fürmein Leben und bin sehr froh, Euch zum Gesellschafter zuhaben."

Ich danke Euch von ganzem Herzen für die Eröffnung,"sagte Peveril,und um sie mir im vollen Grade zu Nutze zumachen, muß ich Euch bitten, voran zu reiten oder zurück zubleiben, oder einen Seitenweg zu nehmen, wie es Euch be-liebt; denn da ich kein Katholik bin, und in sehr wichtigenAngelegenheiten reise, so bin ich dem Aufenthalt, und selbstder Gefahr ausgesetzt, wenn ich so verdächtige Gesellschaft-alte. Darum, Herr Ganlesse, reitet Eucrn gewöhnlichenSchritt, und ich will den entgegengesetzten -alten; denn, ver-zeiht, ich muß Eure Gesellschaft meiden."

Indem Peveril so sprach, zog er den Zügel an und machteHalt.

Der Fremde brach in ein Gelächter aus.Was!" sagte