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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
302
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Bridgenorth zu dienen, dessen Interesse er auch sich vorge-nommcn hatte, im Auge zu behalten.

Sie kamen nun, still weiter reitend, auf ein unfruchtbaresLand und schlechtere Wege, als sie bisher getroffen hatten;denn sie näherten sich jetzt der gebirgigeren Grafschaft Derby.Julians Pferd stolperte mehremale, und wäre gestürzt, wenner cs nicht als gewandter Reiter auf den Beinen erhaltenhätte.

Dieß sind Zeiten, die behutsames Reiten fordern," sagtesein Gefährte,und nach denn, wie Ihr im Sattel sitzt, undden Zügel haltet, scheint Ihr es gut zu verstehen."

Ich bin schon lange Reiter gewesen," antwortete Peveril.

Und auch lange auf Reisen, mein Herr, wie ich vermuthe,weil Ihr, bei der großen Vorsicht, die Ihr beobachtet, zuglauben scheinet, die Menschenzunge brauche eben so gut ei-nen Zaum, als das Pferd die Kinnkette."

Weisere Männer als ich," sagte Peveril,find der Mei-nung gewesen, es gehöre zur Klugheit, zu schweigen, wennman wenig oder nichts zu sagen hat."

Ich kann Eurer Meinung nicht beitreten," antworteteder Fremde.Alle Erkenntniß wird durch Mittheilung ge-wonnen, entweder durch Bücher, oder angenehmer durch Un-terredung. Die Taubstummen allein sind von der Vervoll-kommnung ausgeschlossen; und wahrhaftig, ihre Lage ist nichtso bencidenswerth, daß wir ihnen nachahmen sollten."

Bei dieser Erläuterung, welche einen erschütternden Wie-derhall in Peverils Brust erweckte, sah der junge Mann sei-nen Gefährten scharf an, las aber in der gesetzten Miene unddem ruhigen blauen Auge kein Bewußtsein einer weiternBedeutung, als unmittelbar in den Worten lag. Er hielt ei-nen Augenblick inne, und gab dann dem Fremden zur Antwort: