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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
301
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Nach einer ziemlich langen Pause fragte Julian den Frem-den, ob ihre Wege wohl in gleicher Richtung zusammen fort-gehen würden.

Ich kann es nicht sagen," antwortete der Fremde lä-chelnd,wofern ich den Weg nicht weiß, den Ihr zu nehmengedenkt."

Ich weiß nicht, wie weit ich heute reisen werde," entgeg-nen Julian.

Und das ist bei mir auch der Fall," erwicderte derFremde.Allein, obgleich mein Pferd besser läuft, als dasEurige, so denk' ich, wird's doch klüger sein, cs zu schonen,und wenn unsere Reise denselben Weg führen sollte, so wer-den wir wohl zusammen zu Abend speisen, wie wir mit ein-ander zu Mittag gespeist haben."

Julian .gab keine Antwort auf diese offene Erklärung,sondern ritt weiter und überlegte bei sich, ob es nicht dasKlügste wäre, seinem hartnäckigen Begleiter mit eben so vielWorten gerade heraus zu erklären, daß er Lust habe, alleinzu reisen. Allein da er sich über den Charakter und Zweckdieses Fremden irren konnte, in welchem Falle die grobe Ab-weisung der Gesellschaft eines echten Protestanten einen ebenso fruchtbaren Stoff zum Verdacht geben mußte, als das Rei-sen in Gesellschaft eines verkleideten Jesuiten, so beschloß ernach kurzer Uebcrlcgung, sich die Gesellschaft des Fremden ge-fallen zu lassen, bis eine gute Gelegenheit käme, sich seiner zuentledigen, und unterdessen mit aller möglichen Vorsicht injeder zwischen ihnen vorkommenden Mittheilung zu verfahren;denn die Warnung der Wirthin beim Abschiede klang nochimmer in seinen Ohren, und die Folgen, wenn er auf Ver-dacht festgehalte» würde, mußten ihn jeder Gelegenheit be-rauben, seinem Vater, oder der Gräfin, oder dem Major