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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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dcrn, indem er nämlich seinen Arm über ihre Schulter legte,und ihr den Abschiedsgruß zurief. Augenscheinlich aber hattesie sonst noch Etwas im Kopfe; denn als sie, nach einemkurzen scheinbaren Widerstande, Peverils Gesicht sich dem ih-rigen nähern ließ, flüsterte sie ihm in'S Ohr: «Hütet Euchvor Fallstricken!" Er drückte ihr die Hand, zum Zeichen,daß er ihren Wink verstand, und sie schüttelte ihm die seinigeherzlich, und empfahl ihn Gottes Schutze. Des Wirths Stirneumwölkte sich, und sein letztes Lebewohl klang nicht halb soherzlich, als das, welches er ihm in der Thüre zugerusenhatte. Aber Peveril bedachte, daß derselbe Gast dem Wirtheund der Mithin nicht immer gleich angenehm sein könne;und sich nicht bewußt, irgend etwas dem Müller Mißfälligesgcthan zu haben, verfolgte er seine Reise, ohne an die Sacheweiter zu denken.

Julian war etwas befremdet und mißvergnügt, als ersah, daß sein neuer Bekannter denselben Weg mit ihm fort-setzte. Er hatte viele Gründe, allein zu reisen; und dieWarnung der Mithin klang immer noch in seinen Ohren.War dieser Mann, der viele Schlauheit in Benehmen undGespräch verrieth, ein verkappter Jesuit oder ein Priester auseinem Seminarium, der zur Bekehrung Englands und zurAusrottung der Ketzerei umherzog, so war dieß für ihnein sehr gefährlicher Reisegefährte, weil er, indem er mit ihmGesellschaft machte, Alles zu bestätigen scheinen konnte, wasdie Gerüchte über die Anhänglichkeit seiner Familie an dieSache der Katholiken verbreitet hatten. Zu gleicher Zeit wares, ohne wirkliche Grobheit, sehr schwer, der Gesellschaft ei-nes Mannes sich zu entledigen, der, er mochte mit ihm spre-chen oder nicht, entschlossen schien, immer neben ihm her zuretien-