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Neuigkeiten zu verplaudern, alle Abende, kann ich sagen, statteinmal in der Woche, zusammen kommen, — ei da ist derZapfen geschäftig, ihr Herren, und der Wirth kommt zu Ge-deihen; und dann Hab' ich, im Dienste der Polizei und alsbekannter Protestant, ich getraue mir zu sagen, gegen zehnFässer Bier mehr als gewöhnlich verzapft, und noch dazuziemlich viel Wein verkauft."
„Ich kann mir leicht vorstellen, mein Freund!" sagte Ju-lian, „daß Neugierde eine Leidenschaft ist, die nothwendigin's Bierhaus läuft; und daß Zorn, und Eifersucht, undFurcht lauter durstige Leidenschaften sind. Aber ich bin indiesen Gegenden vollkommen fremd; und ich Möchtegern voneinem verständigen Mann, wie Ihr seid, etwas von dem Com-plot erfahren, von dem die Leute so viel reden, und so we-nig zu wissen scheinen."
„Etwas davon erfahren? — Je nun, es ist ein entsetz-liches , vcrdammenswerthes, blutdürstiges Complot — Dochhalt, halt; Ihr glaubt doch an dieses Complot, Herr? dennaußerdem mußte der Richter ein Wort mit Euch sprechen, sowahr ich Johann Whitccraft heiße."
„Das wird nicht nöthig sein," sagte Peveril; „denn ichversichere Euch, Herr Wirt-, ,ich glaube an das Complot soehrlich und vollkommen, als ein Mensch an Etwas glaubenkann, das er nicht versteht."
„Gott verhüte, daß Jemand behauptete, es zu verstehen,"sagte der Wirth; „denn der hochachtbare Richter sagt, cs seiihm eine ganze Meile zu hoch, und er ist doch so scharfsichtig,als irgend einer. Aber die Menschen mögen glauben, wennsie auch nicht verstehen; und das ist's, was die Römischkatho-lischen selbst sagen. Aber davon bin ich überzeugt, es machteine seltsame, unruhige Zeit für Richter und Zeugen und Po-