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Unterdessen wurden die bereiteten Speisen von der Mi-thin, einer jungen, muntern Frau, aufgetragen, und ein schäu-mender Krug selbstgebrautcn Bieres dazwischen gesetzt.
„Ich trinke Eure Gesundheit in diesem Biere," sprach derältere Fremde.
„Ich danke Euch, mein Herr," versetzte die Wirthin; „aberich darf Euch nicht Bescheid thun, denn mein Mann sagt, dasDoppelbier sei für Weiber zu stark; darum trink' ich nurmanchmal ein Glas Sekt mit einem Gevatter, oder einemHerrn, der Lust hat."
„So sollt Ihr eines mit mir trinken, Frau Wirthin," sagtePeveril, „wenn Ihr mir eine Flasche besorgen wollt."
„Die sollt Ihr sogleich haben, lieber Herr, aber ich mußzuvor bei meinem Mann den Schlüssel holen."
Mit diesen Worten schürzte sie ihren Rock höher und eiltein die nahe Mühle, welche neben der Herberge ihrem Mannegehörte. Es währte nicht lange, so kehrte fie mit dem Weinund in Begleitung des Müllers zurück, der auf Julians Ein-ladung seine staubige Mütze abnahm, sich an's Ende einerBank, eine Elle vom Tische entfernt, niedersetzte, ein GlasKanariensekt füllte und seinen Gästen, und „insbesondere demedlen Herrn," auf Peveril zeigend, der den Kanariensekt be-stellt hatte, die Gesundheit zutrank.
Julian erwiederte die Höflichkeit, trank auf sein Wohlseinund fragte, was cs Neues in der Gegend gäbe.
„Nichts, mein Herr, ich höre von nichts, außer von die-sem Complot, wie sie's nennen, daß sie die Papisten ringsherum verfolgen; aber es bringt Wasser auf meine Mühle,wie das Sprüchwort sagt. Unter Erpressen, die hin und hereilen, und hin und wieder reitenden Wachen und Gefangenen,und der Kundschaft der Nachbarn, die, um den Abend mit