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Zwanzigstes Kapitel.
Peveril fand den Kapitän des Schiffs bei weitem nickt soroh, als Leute dieses Standes gewöhnlich sind, und erhieltvon ihm völlige Befriedigung über das Schicksal Fenella's,über welche der Seemann einen herzlichen Fluch ausstieß, daßsie ihn genöthigt hätte, anzulegen, bis er sein Boot an'SUfer geschickt hatte, um sie zurück zu bringen.
«Ich hoffe," sagte Peveril, „cs war keine Gewalt nöthig,um sie zu bewegen, wieder an'S Land zu gehen? Sie wirddoch keinen thörichtcn Widerstand geleistet haben?"
„Widerstand? mein Gott!" sagte der Kapitän, „sie wider-stand gleich einem Trupp Reiter, — sie schrie, man hätte siezu Whitehaven hören können, — sie kletterte das Tackelwerkhinauf, wie eine Katze in einen Schornstein; aber das warein Streich von ihrem alten Gewerbe."
„Was meint Ihr damit?" fragte Peveril.
„O!" sagte der Seemann, „ich weiß mehr von ihr, alsSie, mein Herr. Ich weiß, daß sie ein kleines, sehr kleinesMädchen war, und Lehrling bei einem Seiltänzer, als diegnädige Frau dort das Glück hatte, sie zu kaufen."
„Einem Seiltänzer?" sagte Peveril. „Wie so?"
„Ja, ja, bei einem Luftspringer, Marktschreier, Hanswurstu. dgl. Ich habe wohl gekannt Adrian Bracke!, — er ver-kaufte die Pulver, den Magen der Leute auszuleercn, undseinen eigenen Beutel zu füllen- Nicht kennen AdrianBrackel, mein Gott! Ich habe manch Pfund Taback mit ihmgeschmaucht"