düng; denn nachdem sie ibre Ruder einige Augenblicke bei-seite gelegt, und mit einander heimlich vlattdeutsch gesprochenbatten, singen sie an, tüchtig fortzurudern, und waren baldin einiger Entfernung vom Schlosse. Daß die Schildwacheneine Musketen- oder selbst eine Kanonenkugel ihnen nach-schickcn könnten, war einer von den Zufällen, welche Peverilauf einen Augenblick beunruhigten; aber sie verließen dieFestung, so wie sie sich ihr hatten nähern müssen, unbemerkt,oder wenigstens unangerufen — eine Sorglosigkeit von Sei-ten der Garnison, welche, ungeachtet die Ruder verdeckt wa-ren, und die Leute wenig und nur leise sprachen, nach Pe-veril'S Meinung, eine große Nachlässigkeit der Schildwachenbewies. Sobald sie eine Strecke vom Schlosse entfernt wa-ren, fingen die Leute an, stark auf ein kleines Fahrzeug loszu rudern, das in einiger Entfernung lag. Peveril hatteunterdessen Muße zu bemerken, daß die Bootsleute bedenklichmit einander sprachen, und unruhige Blicke auf Fenella war-fen, als wären sie ungewiß, ob sie recht gethan, sie mit fortzu nehmen.
Nach einem fast viertelstündigen Rudern erreichten sie diekleine Schaluppe, wo Peveril von dem Kapitän auf dem Hin-terverdeck mit geistigen Getränke» oder Erfrischungen empfan-gen wurde. Einige Worte von den Seeleuten entzogen denKapitän seinen gastfreundlichen Geschäften, und er eilte ausdie Seite des Schiffs, um, wie es schien, Fenella vom Ein-steigen in dasselbe abzuhalten. Die Männer sprachen eifrigvlattdeutsch, und sahen unruhig auf Fenella, und Peverilhoffte, das Mädchen werde wieder an'S Land gebracht wer-den. Aber sie vereitelte jeden Widerstand; und als die Ein-steigeleiter weggezogen wurde, erhaschte sie das Ende einesSeils, und kletterte mit der Gewandtheit eines Matrosen an