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gehört hatte, und in jedem entfernten Säuseln des Windesunter den Ruinen glaubte er ihn bei den Fußtritten bellenzu hören, die sein finstres Reich beunruhigten. Jedoch solcheSchrecknisse unterbrachen ihre Wanderung nicht, und im Ver-laufe weniger Minuten erreichten fie das verfallene und nunverlassene Wachthaus. Die zerbrochenen Mauern des kleinenGebäudes dienten, fie vor den Schildwachen zu verbergen,von denen eine an dem untern Thore des Schlosses schläfrigWache hielt, während eine andere auf den, mit dem Parapetund der Gränz- und Außenmauer verbundenen, steinernenStufen fitzend, die Muskete friedlich an die Seite gestellt,eingeschlummcrt war. Fenella machte Peveril'n ein Zeichen,still und behutsam zu gehen, und zeigte ihm dann zu seinerUeberraschung aus dem Fenster der verlassenen Wachtstubeein Boot (denn die Fluth ging nun hoch) mit vier Ruderern,unter dem Felsen, auf den das Schloß gebaut war; auchmachte fie ihm ferner verständlich, daß er zu demselben mit-telst einer Leiter von beträchtlicher Höhe, die an das Fensterder Ruine gestellt war, gelangen müßte.
Julian war nicht weniger unwillig, als unruhig über dieSicherheit und Sorglosigkeit der Schildwachen, die solcheVorbereitungen unbemerkt und ohne sich zu rühren hattenmachen lassen, und er war unschlüssig, ob er nicht den wach-habenden Offizier rufen, ihm seine Nachlässigkeit verweisen,und zeigen sollte, wie leicht Holm-Peel, trotz seiner natür-lichen Stärke, und obgleich für unbezwingbar ausgegeben,von wenigen entschlossenen Männern überrumpelt werdenkönnte. Fenella schien seine Gedanken mit der ausnehmendenSchärfe der Beobachtung zu errathen, welche die Entbehrungdes Gehörs und der Sprache sie hatte erlangen lassen. Sielegte die Hand an seinen Arm, und einen Finger der andern