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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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cs fast jede Nacht in der Wachtstube erschienen sei, und sichbei Tagesanbruch zurückgezogen habe. Die Soldaten wur-den zum Theil mit seiner Gegenwart vertraut, doch nicht sosehr, um sich eine ausgelassene Rede zu erlauben, so langedie Erscheinung sichtbar war; ein durch Erfahrung dreist ge-machter Kerl schwur endlich, er wolle wissen, ob cs Hundoder Teufel wäre, und mit gezogenem Schwert verfolgte erdas Gespenst, bis es sich in den gewohnten Gang zurückzog.Der Mann kehrte in wenig Minuten zurück, durch den Schrecknüchtern gemacht, mit offenem Munde und sich sträubendemHaar; aber zum Unglück für die Liebhaber des Wunderba-ren, war er außer Stande, über das gesehene Schreckensbildeinen Aufschluß zu geben. Wegen des bösen Gerüchts vondieser Wundergeschichte wurde die Wachtstube verlassen undeine neue gebaut. Gleichfalls hielten die Wachen nach dieserZeit eine andere Verbindung mit dem Gouverneur oder Se-neschall des Schlosses, und diejenige, welche durch die ver-fallene Kirche ging, wurde gänzlich aufgcgeben.

Trotz dieser Sagen durchkreuzte nun Fenella, dem Pc-veril vorangehend, kühn die verfallenen Gewölbe, innerhalbwelcher sie sich befand bald nur von dem dürftigen Lichtder Lampe über Haufen und Ruinen geleitet bald einenSchimmer des Mondlichts benutzend, das in die traurigeTiefe durch die Fenster oder durch die von der Zeit gemachtenSpalten herabfiel. Da der Weg gar nicht gerade fortging,so mußte Peveril die vertraute Bekanntschaft seiner Führen»mit seinen Windungen nicht weniger bewundern, als die Drei-stigkeit, womit fie dieselben durchkreuzte. Er selbst war nichtso ganz frei von den Vorurtheilen der Zeiten, daß er nichtmit einiger Besorgniß die Möglichkeit gedacht hatte, auf dasLager des gespenstischen Hundes zu stoßen, von dem er so oft