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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
278
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Gemüth nicht ganz mit dem Gedanken auSsöhncn konnte, Pe-vcril zum Besten ihres Sohnes der Gefahr auSzusctzen, undJulian begab sich auf sein einsames Zimmer.

Sein Bedienter brachte ihm bald darauf Wein und Er-frischungen, welchen er, ungeachtet der mancherlei Dinge, dieseinen Geist beschäftigen mußten, doch ihr Recht widerfahrenzu lassen wußte. Als aber dicfi nothwendiqe Geschäft ver-richtet war, begannen seine Gedanken wie eine unruhige Fluthherbeizuströmen sie suchten zugleich das Vergangene zu-rückzurufen, und die Zukunft sich vorzumalcn. Es war um-sonst, daß er sich in seinen Reiscmantel hüllte, und auf dasBett gestreckt, zu schlafen suchte. Die Ungewißheit der Aus-sicht vor ihm der Zweifel, wie Bridgenorth über seineTochter in seiner Abwesenheit verfügen würde die Furcht,daß der Major selbst der rachgierigen Gräfin in die Händefallen könnte, nebst einer Menge unbestimmter Befürchtun-gen bewegten sein Blut, und machten den Schlummer un-möglich.

Endlich nach langem, peinlichem Wachen kam der Zeit-punkt zur Abreise auf einen Schlag an seine Thüre folgteein leises Murmeln, welches ihn vermuthen ließ, daß dieGräfin wieder ihre stumme Dienerin, als die sicherste Voll-zieherin ihres Willens bei dieser Gelegenheit, gebraucht habe.Er fühlte etwas Unschickliches in dieser Wahl, und mit einem,dem natürlichen Edelmuth seines Charakters fremden Gefühlevon Unmuth erblickte er, als er die Thüre öffnete, das stummeMädchen vor sich. Die Lampe, die er in der Hand hielt,zeigte seine Züge deutlich, und ließ Fenella wahrscheinlich denAusdruck, der sie belebte, bemerken. Sic schlug ihre großen,dunkeln Augen zu Boden, und gab ihm, ohne ihm wiederin's Gesicht zu sehen, ein Zeichen, ihr zu folgen. Er zögerte