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genes Packet gab; „Ihr thut besser, sie vor Eurer Ankunftin London nicht zu öffnen. Lasset es Euch nicht befremden,ein oder zwei Briefe an Männer meines eignen Glaubensdarunter zu finden. Ihr werdet, um unser Aller Sache wil-len, bei Abgabe derselben besonders vorsichtig sein."
»Ich gehe in Eurem Aufträge, gnädige Gräfin," versetztePeveril, „und was Ihr mir anvertrauen möget, dessen Be-sorgung übernehme ich. Doch verzeihet mir den Zweifel, obeine Unterredung mit Katholiken in diesem Augenblick denZweck meiner Sendung befördern werde."
„Ihr seid schon von dem allgemeinen Argwohn dieser gott-losen Sekte angesteckt," sagte die Gräfin lächelnd, „und umso tüchtiger, unter die Engländer in ihrer gegenwärtigenStimmung Euch zu begeben. Aber, mein vorsichtiger Freund,diese Briefe sind so adressirt, und die Personen, an die sieadrcssirt sind, sind so unkenntlich gemacht, daß Ihr keineGefahr laufen werdet, mit ihnen Verkehr zu haben. Wirk-lich werdet Ihr ohne ihre Hülfe nicht fähig sein, den genauenUnterricht zu erhalten, den Ihr suchet. Ueberdieß, ob ihrProtestanten gleich unserer Priesterschaft die Unschuld derTaube absprecht, so seid ihr doch bereitwillig genug, uns einvolles Maaß von der Klugheit der Schlange zuzugestehen;— mit andern Worten, ihre Mittel der Belehrung find aus-gedehnt, und es fehlt ihnen auch nicht an dem Vermögen, sieanzuwenden. Ich wünsche Euch daher, daß Ihr, wo möglich,ihre Kenntniß und ihren Rath benutzen möget."
„Was Ihr auch immer mir als einen Theil meiner Pflichtauslegen möget, gnädige Gräfin, verlaßt Euch darauf, es sollPünktlich vollzogen werden," entgegnete Peveril- „Und nun,da der Aufschub der Ausführung eines einmal gefaßten Vor-
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