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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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lands. Und wurde er seine Aufträge mit der zum glücklichenErfolg nöthigen Entschlossenheit und Klugheit auSrichten, wieviele Vorfälle konnten Bridgenorth seine Vermittelung noth-wendig machen, und ihn so in Stand setzen, unter den bil-ligsten und ehrenvollsten Bedingungen einen Anspruch aufseine Dankbarkeit und auf die Hand seiner Tochter zu be-gründen !"

Während er bei solchen angenehmen, wiewohl nur einge-bildeten Aussichten verweilte, konnte er sich nicht enthalten,laut auszurufen:Ja, Alerie, ich will dich auf eine edle Artgewinnen!" Die Worte waren kaum seinen Lippen entflohen,als er an seiner, von dem Bedienten halb offen gelassenenThüre einen Laut, gleich einem tiefen Seufzer, und sogleichdarauf ein leises Klopfen hörte.Herein!" rief Julian,etwas beschämt über seine letztere Ausrufung, und nicht we-nig erschrocken, daß er belauscht worden sein möchte,her-ein!" rief er wieder, aber sein Geheiß wurde nicht erfüllt;im Gegenthcil ward das Klopfen etwas lauter wiederholt.Er öffnete die Thüre, und Fenella stand vor ihm.

Mit Augen, die von frischen Thräncn roth schienen, undmit einer Miene der tiefsten Niedergeschlagenheit machte diekleine Stumme, erst ihren Busen berührend und mit demFinger winkend, das gewöhnliche Zeichen, daß ihn die Gräfinzu sehen wünschte; dann wandte sie sich, um ihn in das Zim-mer derselben zu führen. Als er ihr durch die langen, dun-keln, gewölbten Gänge, welche zwischen den verschiedenenGemächern des Schlosses Verbindung unterhielten, nachfolgte,konnte es ihm nicht, entgehen, daß sie ihren gewöhnlichenschwebenden Gang mit einem langsamen, traurigen Schrittevertauschte, den sie mit leisen, unartikulirten Wehklagen de-

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