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nur vor Kurzem diese Insel und ihre papistische Gebieterinverlassen hättet. Ihr werdet vielleicht wohl thun, wenn Ihrin London einen erdichteten Namen annchmet."
„Verzeiht, theure Gräfin," sagte Julian; „ich will nichtsthun, was ohne Noth die Aufmerksamkeit auf mich ziehenkönnte; aber einen erdichteten Namen zu führen, oder, außerdem eingezogensten Leben, irgend eine Verkleidung zu gebrau-chen, würde, dünkt mir, eben so unweise als unwürdig sein,und ich würde cs, wenn ich in Anspruch genommen würde,nicht leicht als verträglich mit vollkommener Redlichkeit derAbsichten zu rechtfertigen wissen."
„Ich glaube, Ihr habt Recht," sagte die Gräfin nach au-genblicklicher Ueberlegung, und setzte dann hinzu: „OhneZweifel wollt Ihr durch die Grafschaft Derby reisen und dasSchloß Martindale besuchen?"
„Ich würde es wünschen, gnädige Frau," antwortete Pe-veril, „wenn die Zeit es erlaubte, und die Umstände es ralh-sam machten."
„Das werdet Ihr selbst am besten beurtheilen können,"sprach die Gräfin. „Beschleunigung ist unstreitig zu wünschen;auf der andern Seite werdet Ihr, wenn Ihr von EuremFamilienfitz ankommt, weniger ein Gegenstand des Zweifelsund Argwohns sein, als wenn Ihr von hier ankämet, ohneselbst Eure Eltern zu besuchen. Ihr müßt in diesem — inAllem — Euch durch Eure eigene Klugheit leiten lassen.Geht, mein theuerster Sohn; denn mir sollt Ihr so theuersei», wie ein Sohn — geht, und rüstet Euch zu Eurer Reise.Ich will geschwind einige Depeschen besorgen und einen Zu-schuß an Geld — Nein, weigert Euch nicht. Bin ich nichtEure Mutter, und vollziehet Ihr nicht eines Sohnes Pflicht?Bestreitet mir nicht mein Recht, Eure Ausgaben zu tragen.