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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
264
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weiter einen unbegränzten Schrecken verbreitet bat, als jenesComplot vom fünften November. Die Umrisse dieses An-schlags find ganz unglaublich, und stützen sich bloß auf daöZeugniß Elender, der Niedrigsten und Nichtswurdigsten inder Schöpfung; doch wird die Sache von dem leichtgläubigenVolke Englands mit voller Ucberzeugung angenommen."

Dieß ist eine sonderbare Täuschung; ein Aufstand ohneeinen wirklichen Grund," bemerkte Julian.

Ich bin keine Frömmlerin, Vetter, aber doch eine Katho-likin," erwiederte die Gräfin.Ich habe lange gefürchtet, daßder wohlgemeinte Eifer unserer Priester, die Mitglieder un-serer Kirche zu vermehren, ihnen den Argwohn der englischenNation zuziehen würde. Diese Bemühungen find mit doppel-ter Energie erneuert worden, seitdem der Herzog von Ijorksich zu dem katholischen Glauben hält, und dieses Ereignißhat den Haß und die Eifersucht der Protestanten verdoppelt.So weit, fürcht' ich, mag hier gerechte Ursache zum Argwohnsein, daß der Herzog ein besserer Katholik, als ein Engländerist, und daß Frömmelei sich seiner bemächtigt hat, so wie Geizoder die armselige Habsucht eines Verschwenders seinen Bru-der in Verbindungen mit Frankreich verwickelt hat, worüberEngland nur zu viel Grund sich zu beklagen haben mag.Aber die groben, plumpen und handgreiflichen Unwahrheitenvon Verschwörung und Mord, Blutvergießen und Brand,die eingebildeten Armeen, die beabsichtigten Metzeleien,bilden eine Sammlung von Lügen, die man selbst für denrohen Appetit des Pöbels zum Wunderbaren und Schauder-haften unverdaulich finden sollte, welche aber nichts desto we-niger als Wahrheit von beiden Häusern des Parlaments an-genommen und von Keinem in Zweifel gezogen werden, derder verhaßten Benennung eines Freundes der blutigen Papi-