Druckschrift 
21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
263
Einzelbild herunterladen
 

redenden und entscheidenden Art waren, als die, welche Eu-ren Sohn erwarten."

Das wüßl' ich nicht," crwiedcrte die Gräfin.DasRad scheint sich wieder umzudrehen, und die gegenwärtigePeriode wird nicht unwahrscheinlich solche Austritte zurück-bringen, als ich in meinen jünger« Jahren erlebt habe:Gut, cs mag sein; sie werden Charlotte de la Trcmouillenicht muthlos finden, wenn auch von den Jahren gebeugt-Es war gerade dieser Gegenstand, über den ich mit Euchsprechen wollte, mein junger Freund. Seit unserer erstenfrühen Bekanntschaft, als ich Euer tapferes Betragen sah, hat es mich gefreut, Euch als einen echten Sohn vonStanley und Peveril mir zu denken. Ich bin versichert, EureErziehung in dieser Familie ist immer der Achtung, die ichfür Euch hege, angemessen gewesen. Doch ich verlange kei-nen Dank- Ich habe von Euch zur Vergeltung eine Dienst-leistung zu erbitten, die vielleicht nicht ganz sicher für Euchselbst ist, welche aber, nach den Umständen der Zeit, meinemHause zu erzeigen Ihr am fähigsten seid."

Ihr seid stets meine edle Gebieterin, und ich darf sagen,mütterliche Beichützerin gewesen," versetzte Peveril.Ihrhabt ein Reck't, über das Blut Stanley's in den Adern einesJeden zu gebieten, Ihr habt tausend Rechte, darüber inden meinigen zu gebieten."

Meine Berichte aus England," fuhr die Gräfin fort,gleichen mehr den Träumen eines Kranken, als den ordent-lichen Belehrungen, die ich von meinen Corrcspondenten hätteerwarten sollen; ihre Ausdrücke gleichen den Reden derSchlafwandler, die in abgebrochenen Worten von ihren Träu-men sprechen. Man sagt, ein wirklicher oder erdichteter An-schlag sei unter den Katholiken entdeckt worden, welcher viel