sten und eines Begünstigers ihrer höllisch-grausamen Entwürfeentgehen will."
„Aber was sagen diejenigen, die höchst wahrscheinlich durchdiese Gerüchte in Anspruch genommen werden ?" fragte Julian.„Was sagen die englischen Katholiken selbst? — eine großeund reiche Gemeinde, die so viele edle Namen in sich ver-eint ?"
»Ihre Herzen sind in ihnen wie todt," antwortete dieGräfin. „Sie gleichen Schafen, die eingesperrt sind, damitder Fleischer sich die besten auslese. In den dunkeln und kur-zen Nachrichten, die ich von einer sichern Hand habe, erwartensie nur ihren eigenen und unfern gänzlichen Untergang, — soallgemein ist die Niedergeschlagenheit, so allgemein die Ver-zweiflung."
„Aber der König," fragte Julian weiter, — „der Königund die protestantischen Royalisten, — was sagen sie zu demsich erhebenden Sturm?"
„Carl," antwortete die Gräfin, „mit seiner gewohntenselbstsüchtigen Klugheit, unterwirft sich gegenwärtig dem Nn-gewitter, und wird eher Strick und Beil ihr Werk an denunschuldigsten Menschen in seinen Ländern verrichten lassen,als eine Stunde des Vergnügens verlieren, um ihre Rettungzu unternehmen. Und was die Royalisten betrifft, so hat sieentweder der allgemeine Wahn ergriffen, der die Protestantenüberhaupt befallen hat, oder sie halten sich entfernt und neu-tral, in Furcht, irgend einen Anthcil an den unglücklichenKatholiken zu beweisen, damit sie nicht diesen gleich und fürBeförderer der furchtbaren Verschwörung gehalten, in die sieverwickelt sein sollen. In Wahrheit, ich kann sie nicht tadeln.ES ist schwerlich zu erwarten, daß bloßes Mitleiden für eineverfolgte Secte — oder, was noch seltener ist, reine Liebe zur