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zog er seine Hand zurück, veränderte seine Stellung, undfragte sic mit einem durch Gewohnheit geläufigen Zeichen, obsie ihm von der Gräfin irgend eine Botschaft brächte- ImAugenblick war Fenella's ganzes Betragen verändert; siefuhr auf, setzte sich mit Blitzesschnelle zurecht, und flocht indemselben Augenblick mit einer Wendung ihrer Hand ihrelangen Locken in die schönsten Flechten zusammen. Es warfreilich, wann sie aufblickte, noch eine Rothe auf ihren dun-keln Gesichtszügen sichtbar, aber ihr schwermüthiger undschmachtender Ausdruck hatte dem einer wilden und ungeord-neten Lebhaftigkeit Platz gemacht, welcher ihnen am gewöhn-lichsten eigen war. Ihre Augen glänzten von mehr als ge-wohntem Feuer, und ihre Blicke waren unsteter als gewöhn-lich. Auf Julians Frage antwortete sic mit Auflegen ihrerHand an ihr Herz, — eine Bewegung, womit sie immer dieGräfin bezeichnet«, — und indem sie aufstand, und die Rich-tung nach ihrem Zimmer nahm, gab sie Julian ein Zeichen,ihr zu folgen.
Die Entfernung zwischen dem Speisezimmer und demje-nigen Zimmer, in das Peveril jetzt seiner stummen Führerinfolgte, war nicht groß; doch hatte er im Hingehen Zeit ge-nug, sich dem Gedanken hinzugeben, daß dieß unglücklicheMädchen die einfache Güte, mit der er sie behandelt hatte,falsch ausgelegt haben, und ihn nun mit zärtlicher» Gefüh«, len betrachten möchte, als der bloßen Freundschaft zukom-men, und er faßte den inner» Entschluß, sich gegen Fenellaso zu benehmen, daß solche übel angebrachte Gefühle ent-fernt würden, wenn sie unglücklicherweise sie ja gegen ihnhegen sollte.
Als sie das Zimmer der Gräfin erreichten, fanden sie siemit Schreibmaterialien und vielen gesiegelten Briefen umge-