zu finden, welche die Beute dem Mächtigen entreißen sollen.Gegenwärtig erfüllen Vorurtheile Eure Seele, gleich demstarken Hüter des Hauses, der in der Schrift erwähnt wird.Aber cs wird ein stärkerer kommen, als er, und mit Gewalteindringen, und auf den Zinnen das Zeichen des Glaubensaufstccken, in welchem allein Rettung gefunden wird. —Wache, hoffe und bete, daß die Stunde kommen möge."
Hier entstand eine Pause, welche Peveril zuerst unter-brach. «Ihr habt in Räthseln zu mir gesprochen, Herr Ma-jor, und ich habe Euch um keine Erklärung gebeten. Hörtauf eine Warnung von meiner Seite, die ich mit dem auf-richtigsten Wohlwollen gebe. Nehmt einen Wink von mir an,und glaubet ihm, wenn er auch dunkel ausgedrückt ist. Ihrseid hier — so glaubt man wenigstens — in einer gefährli-chen Sendung an den Herrn der Insel. Diese Gefahr wirdauf Euch selbst zurückfallen, wenn Ihr diese Insel länger zuEurem Aufenthalt macht. Laßt Euch warnen, und reiset beiZeiten ab."
«Und meine Tochter soll ich der Aufsicht Julian Peveril'süberlaffen? Lautet Euer Rath so, junger Mann?" sprachBridgenorth. „Ich bin gewohnt gewesen, in schlimmer» Ge-fahren, als mich gegenwärtig umgeben, mein eigener Führerzu sein. Aber ich danke Euch für Eure Warnung, welche,wie ich gern glauben will, wenigstens zum Theil uneigen-nützig war."
«Wir scheiden also doch nicht im Unwillen?" fragtePeveril.
«Nein, nicht im Unwillen, mein Sohn," sagte Bridge-north, „sondern in Liebe und starker Zuneigung Was meineTochter anlangt, so müßt Ihr jeden Gedanken aufgeben, siezu sehen, außer durch mich. Eure Bewerbung nehme ich