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heilig bewahrten Grundsätze, die er bei gutem und schlechtemRufe gleich behauptet hat, einem unerfahrnen jungen Mann,dessen herrschende Triebfeder er eine kindische Leidenschaft nen-nen möchte, zum Opfer bringen sollte — o träumt nicht einesolche Unmöglichkeit. Wenn Ihr überhaupt zusammentrefft,so müßt Ihr das Wachs, er muß das Siegel sein — Ihrmüßt empfangen — er muß einen unbeschränkten Eindruckmachen."
»Das wäre unbillig," sprach Peveril. »Ich will Euch freigestehen, Alerie, daß ich kein geschworner, schwärmerischer An-hänger der Meinungen meines Vaters bin, so sehr ich seinePerson -ochschätze. Ich wollte, daß unsere Ritter oder Kö-niglichgesinnten, oder wie sie sich immer nennen mögen, mehrbillige Gesinnungen gegen diejenigen hegten, die über Kircheund Staat anders denken. Aber hoffen, ich würde die Grund-sätze aufgeben, in welchen ich gelebt habe, hieße mich fähighalten, meiner Wohlthäterin untreu zu werden, und meinenEltern das Herz brechen."
„Eben so urtheile ich von Euch, und daher bat ich umdiese Zusammenkunft, um Euch zu beschwören, daß Ihr allenVerkehr mit unserer Familie abbrechet — zu Euren Elternzurückkehret, oder, was viel sicherer sein wird, noch einmaldas feste Land besucht, und warten möchtet, bis Gott Eng-land bessere Tage sendet, denn diese sind mit manchem Unge-witter schwanger."
„Und Ihr könnt mich gehen heißen, Alerie?" sagte derjunge Mann, indem er sie bei der Hand nahm, die sie ihmnicht verweigerte, »könnt Ihr mich gehen heißen, und docheine Theilnahme an meinem Schicksal zu erkennen geben?Könnt Ihr mich, aus Furcht vor Gefahren, denen ich alsMensch, als ein gebildeter Mann und treuer Bürger muthigPeveril. 16