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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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so gebührt, wie das Geschöpf dem Schöpfer, ein Mensch sei-nen Mitmenschen verpflichtet ist."

Wo kann dann in unserer Gemeinschaft etwas Gefähr-liches liegen?" enviederte Julian.Ist er entschlossen, nichtszu verlangen, und ich, nichts zu gewähren, als was ausUebcrzeugung fließt, was Hab' ich zu fürchten, Alerie? undwie soll mein Umgang mit Eurem Vater gefährlich sein?Glaubt das nicht; seine Sprache hat schon in einzelnen Punk-ten Eindruck auf mich gemacht, und er hörte mit Aufrichtig-keit und Geduld die Einwürfe an, die ich ihm bei Gelegen-heit machte. Ihr thut ihm Unrecht, wenn Ihr ihn mit denunvernünftigen Schwärmern in Politik und Religion vermengt,die auf keine Gründe hören, welche nicht ihre Vorurtheilebegünstigen."

Julian," versetzte Alerie,Ihr seid es, der meines Va-ters Fähigkeiten und seine Absicht mit Euch falsch beurtheilt,und Ihr setzet Eure Macht, Widerstand zu leisten, zu hochan. Ich bin nur ein Mädchen, ich bin aber durch Umständezum Selbstdenken und zur Beobachtung des Charakters derer,die mich umgeben, angeleitet worden. Meines Vaters kirch-liche und politische Zwecke sind ihm so theuer, als das Leben,das er nur liebt, um sie zu befördern. Sie haben ihn, mitwenig Veränderung, durchs Leben begleitet, sie brachten ihnin einer gewissen Zeit zum Wohlstände, und als sie nicht zuden Zeiten paßten, so büßte er für seine Anhänglichkeit andieselben. Sie sind nicht nur ein Theil, sondern der theuersteTheil seines Daseins geworden. Wenn er sie Euch nicht inder unbeugsamen Macht, die sie über sein Gemüth erlangthaben, sogleich zeigt, so glaubt nicht, daß sie deßhalb wenigermächtig sind. Wer Proselyten machen will, muß allmählichdamit zu Werke gehen. Daß er aber irgend ein Stück dieser