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der seinigcn loswand, „das ist nicht recht, Julian. Wennich zu rasch eine solche Zusammenkunft, wie diese, zugclaffenhabe, so solltet Ihr mich nicht meine Thorheit empfindenlassen."
Julian's Gemüth war frühzeitig mit dem romantischenFeuer erhellt worden, welches die Leidenschaft von dem Selbst-süchtigen läutert, und ihr den hohen und feinern Ton edcl-müthiger, hingebender Verehrung mittheilt. Er ließ AleriensHand ehrerbietig los, und als sie sich auf das Bruchstück ei-nes Felsens setzte, über welches die Natur ein Kissen vonMoos, mit wilden Blumen untermischt, gebreitet, und eineLehne von Strauchholz gestellt hatte, nahm er in bescheidenerEntfernung neben ihr Platz. Alerie ward beruhigter, da siedie Macht erkannte, die sie über ihren Geliebten besaß, unddie Selbstbeherrschung, welche Peveril bewies, und welcheandern Mädchen in ihrer Lage unverträglich mit der Stärkeder Leidenschaft gehalten haben würden, schätzte sie richtigerals einen Beweis seiner hochachtungsvollen und uneigennützi-gen Aufrichtigkeit. Sie nahm in der Anrede an ihn wiederden früheren Ton von Vertraulichkeit an, und sagte: „Euergestriger Besuch, Julian, Euer höchst unzeitiger Besuch hatmich sehr bekümmert. Er hat meinen Vater irre geleitet —er hat Euch in Gefahr gebracht. Ueber alle Bedenklichkeitenmich hinaussetzend, beschloß ich, Euch dieß wissen zu lassen,und mache mir keinen Vorwurf, wenn ich einen gewagten undunvorsichtigen Schritt gethan, indem ich diese einsame Zu-sammenkunft verlangte, seitdem Ihr inne geworden, wie we-nig der armen Debora zu trauen ist."
„Könnt Ihr eine Mißdeutung von mir fürchten, Alerie?"erwiederte Peveril mit Wärme, „von mir, den Ihr so hochbegünstigt — so tief verpflichtet habt?"