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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
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dem Vater seiner geliebten Alerie einen wesentlichen Dienstleisten den Grafen aus dem Zustande der Unruhe reißen

die Gräfin abbalten, zum zweiten Mal ihre LehcnSgcricht-barkeit der Jurisdiction der Krone Englands entgegenzusetzen

und ihr und ihrer Familie den ruhigen Besitz der Inselsichern.

Mit diesem Vermittlungsplane in seiner Seele, beschloßPeveril, sich von Fenella's Widerstande gegen seine Abreiseohne weitere Umstände loszumachen, und plötzlich hob er dasMädchen in seine Arme, ehe sie seine Absicht merkte, drehtesie um, setzte sie auf die Stufen über ihm, und fing an, denPaß selbst möglichst schnell hinabzusteigen. Da geschah csdenn, daß die Stumme ihrer Heftigkeit vollen Ausbruch ließ,und mit wiederholtem Zusammenschlagen der Hände ihrenUnwillen in einem äußerst widrig klingenden Laute oder viel-mehr Geschrei ausdrückte. Peveril war dadurch so erschreckt,daß er hielt und sich umsah, um sich zu überzeugen, daß sienicht etwa eine Verletzung erhalten hätte. Er sah sie jedochvollkommen wohlbehalten, wiewohl ihr Gesicht von Leiden-schaft entflammt und verzerrt war. Sie stampfte nach ihmmit dem Fuße, schüttelte ihre geballte Hand, kehrte ihm denRücken zu, ohne weitern Abschied, rannte die Stufen hinan,und ruhete einen Augenblick auf der Höhe der ersten Trep-penreihe.

Julian winkte ihr mit der Hand, zum Zeichen eines freund-lichen Lebewohls, aber sie antwortete nur durch nochmaligesDrohen mit der kleinen geballten Hand, stieg dann die Fel-sentreppe mit fast übernatürlicher Schnelligkeit hinan undverschwand bald aus dem Gesichte. Julian dachte nicht wei-ter über ihr Benehmen oder dessen Beweggründe nach, son-dern eilte aus dem Dorf nach der Stelle, wo die Ställe des