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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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Stumme, ihn aufzuhalten, und es gelang ihr, indem sie sichihm mit augenscheinlicher Lebensgefahr, ein zweites Mal inden Weg stellte, und so sein Borhaben unterbrach. Um dießzu vollbringen, mußte sie sich eine beträchtliche Höhe von derMauer einer kleinen Seitenbefcstigung herablaffen, wo beson-dere Sicherheitsanstalten gegen die Kühnheit des Feindes ge-troffen waren. Julian hatte kaum Zeit, vor ihrem Vorhabenzurückzuschaudern, als er sie im Begriff sah, von der Brust-wehr herabzuspringen, und sie schon, leicht herabgeschwebt,unverletzt unten auf der Felsenplatte stand. Er bemühetesich, durch ernste Mienen und Geberden ihr anzudeuten, wiesehr er ihre Kühnheit tadele, aber der Verweis, wiewohl of-fenbar ganz verständlich, ward völlig verachtet. Eine hastige >Bewegung ihrer Hand gab zu verstehen, wie sie Gefahr undGegenvorstellung nicht achte, während sie zugleich im Augen-blick mit mehr Eifer als zuvor die ernsten und nachdrücklichenBewegungen wiederholte, womit sie ihn in der Festung zu-rückzuhalten suchte.

Julian war durch ihre Hartnäckigkeit etwas wankend ge-worden.Ist es möglich," dachte er,daß der Gräfin irgendeine Gefahr drohen kann, von welcher dieß arme Mädchendurch scharfe Beobachtung eine Kenntniß erlangt hat, dieAndern entgangen ist?"

Er gab Fenella hastig zu verstehen, ihm die Schreibtafelund den Stift zu geben, welche sie immer bei sich trug, undschrieb die Frage auf:Ist denn für Eure Gebieterin hier sonahe Gefahr vorhanden, daß Ihr mich so aufhaltet?"

Rings um die Gräfin ist Gefahr," war die Antwort, diesie sogleich niederschrieb;aber es liegt noch größere in Eu-rem eigenen Vorhaben "

Wie? was? was wißt Ihr von meinem Vorha-