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Mancherlei waren die Sagen, welche über die Elfe derGräfin, wie Fenella auf der Insel gewöhnlich hieß, umgin-gen; und die Unzufriedenen von dem strengcrn Glauben wa-ren doch überzeugt, daß Niemand, als eine Papistin und eineUebelgesinnte ein Wesen von so zweifelhafter Herkunft umsich leiden könne. Sie meinten, Fenella's Taubheit undSprachlosigkeit gehe allein auf die Menschen dieser Welt, undman habe sie höchst elfcnartig mit den Unsichtbaren ihres ei-genen Geschlechts sprechen und fingen und lachen gehört.Auch die Schildwachen wollten schwören, sie hätten das kleineMädchen auf ihren einsamen Nachtwanderungen bei sich vor-bei trippeln gesehen, ohne vermögend zu sein, sie anzurufen»als wären sie so stumm, wie sie selbst, gewesen..
Dieß war das Mädchen, das einen kleinen altmodischenStab von Ebenholz, der für einen Zauberstab hätte geltenkönnen, in der Hand, oben auf den Stufen der aus demSchloßhofe den Felsen hinabführcnden Treppe mit Julian zu-sammentraf. Wir müssen bemerken, daß, weil Julians Be-tragen gegen das unglückliche Mädchen immer freundlich undvon den quälenden Neckereien, die sich der Graf gegen sieerlaubte, frei gewesen war, auch Fenella von ihrer Seiteihm weit mehr Ehrerbietung als sonst Jemanden vom Hause,die Gräfin, ihre Gebieterin, ausgenommen, zu erweisenPflegte.
Bei der gegenwärtigen Gelegenheit stellte sie sich mittenauf die enge Treppe, so daß Peveril nicht bei ihr vorbeikonnte, und richtete durch eine Reihe von Geberden, welchewir zu beschreiben versuchen wollen, Fragen an ihn. Siestreckte nämlich zuerst die Hand ein wenig aus, und verbanddamit den scharfen, forschenden Blick, der ihr zum Zeichender Frage diente. Dieß sollte die Nachfrage bedeuten, ob er