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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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ren, als in den Familien des hohen Adels überhaupt. Diesebeklagten sich oft nicht nur über ihren Hochmuth und ihreZurückhaltung, sondern auch über ihr hitziges und jähzornigesTemperament und ihr rachsüchtiges Wesen. Ihre leidenschaft-liche Reizbarkeit war freilich durch die jungen Männer undbesonders den Grafen auf eine läppische Art genährt worden,welcher sich bisweilen damit unterhielt, sie zu plagen, damiter sich an den mancherlei sonderbaren Bewegungen und demMurren belustigen konnte, womit sie ihre Empfindlichkeit aus-drückte. Die niederen Dienstboten, gegen die sie fast über ihrscheinbares Vermögen hinaus freigebig war, bezeugten ihrviel Ehrerbietung und Unterwürfigkeit, doch weit mehr ausFurcht, als aus wirklicher Ergebenheit; denn ihr launigesWesen zeigte sich selbst bei ihren Geschenken, und die, welcheam reichlichsten ihre Güte erfuhren, waren keineswegs vondem Wohlwollen überzeugt, das ihre Freigebigkeit zu zeigenschien.

Alle diese Eigenheiten führten zu einem Schluffe, der mitdem Aberglauben auf der Insel Man zusammenstimmte. Imfrommen Glauben an alle, den celtischen Stämmen so thcure,Feenmährchcn hielt es das Volk von Man für gewiß, daßdie Elfen sterbliche Kinder vor der Taufe wegzutragcn, undin der Wiege des neugebornen Säuglings ein Kind von ihrereigenen Brut zurückzulassen pflegten, welches fast immer ineinem oder andern Organ der menschlichen Natur unvollkom-men wäre. Für ein solches Wesen hielten sie Fenella; undihre kleine Gestalt, ihre braune Farbe, ihre langen Locken vonSeidenhaar, die Sonderbarkeit ihres Benehmens und ihrerLaute waren nach ihrer Meinung alles Eigenschaften desreizbaren, veränderlichen und gefährlichen Geschlechts, vonwelchem sie entsprungen sein sollte.