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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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möchte nicht ganz so, wie sie, bei diesem Vorfälle denken, undsie hatte darin wohl Recht."

Wie kommt denn Ihr zu dem Vorfall?" fragte Julian,und was für eine Gestalt nimmt die Gefahr an?"

Die Sache verhält sich folgender Maaßen," antworteteder Graf.Ich darf Euch nicht erst an den Vorfall mit demObersten Christian erinnern. Dieser Mann hinterließ außerseiner Wittwe, welche ein großes Vermögen besitzt, einenBruder, Namens Eduard Christian, den Ihr niemals gesehenhabt. Nun dieser Bruder doch ich glaube, Ihr wißt allesUebrige."

Nein, auf Ehre, ich weiß nichts," versetzte Peveril;Ihr wißt, die Gräfin berührt selten oder nie diesen Gegen-stand."

Warum?" sagte der Graf,ich glaube, sie schämt sich inihrem Herzen einigermaaßen jener tapsern That des König-thums und der obersten Gerichtsbarkeit, deren Folgen meinVermögen so grausam zerrütteten. Je nun, Vetter, derselbeEdmund Christian war einer von den damaligen Richtern,und natürlich genug ungencigt, dem Urtheilsspruch beizutre-ten, welcher feinen ältern Bruder verdammte, gleich einemHunde erschossen zu werden. Meine Mutter, die damals hoheMacht hatte, und unter keiner höhern Aufsicht stand, würdeden Richter mit derselben Brühe bedient haben, wie seinenBruder, wäre er nicht klug genug gewesen, von der Insel zuentfliehen. Seit der Zeit hat die Sache von allen Seitengeschlafen; und ob wir gleich wußten, daß der Richter Chri-stian gelegentlich seinen Freunden auf der Insel geheime Be-suche machte, nebst einigen andern Puritanern von demselbenSchlage, und besonders einem spitzöhrigen Schurken, NamensBridgenorlh, so hat doch meine Mutter, dem Himmel sek