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Nation wird mit so vielen entflammenden Gerüchten und gif-tigen Flugschriften verfolgt, daß sie den Schweif in die Höhegerichtet, mit den Füßen auSgeschlagen, das Gebiß zwischendie Zähne genommen hat, und eben so wüthend und unbän-dig ist, als im Jahr 1642 ."
»Dieß Alles müßt ihr bereits gewußt haben," versetztePcveril- „Ich wundere mich, daß Ihr mir von so wichtigenNeuigkeiten nichts erzähltet."
„Das würde weitläufig gewesen sein," sprach der Graf;„überdieß wünschte ich mit Euch allein zu sein; drittens warich im Begriff, davon zu sprechen, als meine Mutter kam;und zum Schluß, es gehörte nicht zu meinen Geschäften.Aber diese Depeschen von der Privatcorrcspondenz meinerpolitischen Mutter geben nun der Sache eine neue Gestalt;denn wie es scheint, haben einige von den Berichterstatternsich erkühnt, die Gräfin selbst als ein Werkzeug in demselbengeheimen Anschläge zu betrachten — ja, und haben diejeni-gen gefunden, die bereitwillig genug waren, ihrem Bericht zuglauben."
„Auf meine Ehre," sagte Peveril, „ihr Beide nehmt dieSache mit großer Kaltblütigkeit auf. Ich halte die Gräfinfür die gelassenste unter den Beiden; denn, ihr Hierherziehenausgenommen, zeigte sie kein Merkmal von Unruhe, und über-dieß schien sie keineswegs begieriger, Euch die Sache mitzu-theilen, als der Anstand nothwcndig machte."
„Meine Mutter," cntgegnete der Graf, „liebt die Macht,ob sie ihr gleich theuer zu stehen kommt. Ich wünschte, ichkönnte in Wahrheit sagen, daß meine Vernachlässigung derGeschäfte bloß den Beweggrund habe, sie in ihren Händen zulassen; aber jene bessere Triebfeder verbindet sich mit natür-licher Trägheit. Allein sie scheint gefürchtet zu haben, ich